Alain und Manuela Stirnemann

Adresse

41 rue du Petit-Bois

F-08000 CHARLEVILLE MEZIERES

Tel.: 03 24 36 04 97

am.stirnemann@francepourchrist.fr

 

Unsere Herkunft

Bevor wir uns bei FPC engagierten, arbeitete ich in einem Steinbruch sowie in der Forstwirtschaft. Meine Frau zog unsere drei Kinder groß.

Im September 2000 bat uns die Mission, den in Hirson arbeitenden Missionar zu ersetzten. Somit verließen wir, in Einvernehmen mit unserer Gemeinde in Weislingen, das nördliche Elsass, um uns in der kleinen Region der Picardie „la Thiérache“ niederzulassen. 15 Geschwister aller Altersstufen trafen sich dort regelmäßig zu Gottesdiensten. Wir sollten diese seit 25 Jahren bestehende Arbeit von FPC weiterführen. Die Festigung dieser Gemeinde und auch die Verkündigung der Frohen Botschaft in dieser ländlichen Gegend ist uns ein großes Anliegen.

Der Bedarf an Weiterbildung

Wir haben sehr schnell unsere Grenzen und das Bedürfnis nach Weiterbildung erkannt. Da ich keine Bibelschule besucht hatte, war ich dankbar für die Möglichkeit, mich parallel zu meinem Dienst vor allem durch Itéa weiterbilden zu können. Mir schien es auch wichtig, Kontakte außerhalb der Gemeinde und der Arbeit zu pflegen. Ich begann mich für das Bogenschießen zu interessieren. Seitdem gebe ich Probestunden und Unterricht im Bogenschießen. Meine Frau hat eine Halbtagsstelle im sozialen Bereich angenommen.

Die Jahre 2000 bis 2007

Als wir als Familie 2000 zum Schulanfang nach Hirson (Aisne) kamen, waren wir junge Eltern, die von dem Missionarsleben nicht die leiseste Ahnung hatten; mit drei Kindern: Jonathan 12 Jahre, Myriam 11 Jahre und Céline 8 Jahre.

Der kleine Kreis der Gläubigen traf sich in einem Anbau unseres Wohnhauses, im Dorf Buire. Dieser Raum war, bis zu seinem Verkauf, für die Evangelisations- und Festigungsarbeit sehr nützlich.

Zuerst einmal fanden Jugendaktivitäten statt. Große Spielnachmittage sowie Jugendcamps, in Zusammenarbeit mit der Jugend der evangelisch freikirchlichen Gemeinde Weislingen. Mit den jungen Erwachsenen konnten wir weitere Aktivitäten organisieren (Ausflüge zur Schlittschuhbahn in Charleville, Begegnungen mit der Jugend von Lambersart oder Feignies).

Es schien uns auch wichtig, die Beziehungen innerhalb der kleinen Gruppe zu festigen durch regelmäßige Gemeindeessen mit Spaziergängen am Nachmittag, gemeinsames Feiern zum Jahresende, Teilnahme an Gemeindewochenenden mit den Geschwistern aus Weislingen.

Die Evangelisationsarbeit veränderte sich im Laufe der Zeit:
Von regelmäßigen Kalendereinsätzen, Evangeliumsverkündigungen in aller Einfachheit (Kennenlernabende mit dem Film „Jesus“ im Wohnzimmer einer Familie), sind wir zu einer immer aktiveren Teilnahme der Gemeindemitglieder (Podiumsdiskussionen) übergegangen.

Unsere evangelistischen Aktionen werden sich immer mehr auf Hirson konzentrieren, in Verbindung mit sozialen Veranstaltungen (wie zum Beispiel der Weihnachtsmarkt).

Einsatz in unterschiedlichen lokalen Vereinen: im Laufe der Jahre hat Manuela nach einer zweijährigen Ausbildung als Sozialhelferin für Familien gearbeitet. Sie konnte in mehreren Familien, in denen sie tätig war, ihren Glauben bezeugen. Alain investiert sich im Club für Bogenschießen. Er bietet Einführungskurse zum Erlernen dieser sportlichen Aktivität an.

Als wir 2007 Thiérache verlassen haben, um in die Ardennen (Charleville-Mézières) zu ziehen, hat sich unsere familiäre Situation etwas verändert: Nach seinem Abitur hat Jonathan sich bei den Fallschirmspringern verpflichtet. Myriam ist, nach der Geburt von Enzo 2006 ledige Mutter geworden. Sie kontte ab 2007 ihre Schulausbildung weiterführen, im gleichen Gymnasium wie Céline... Manuela übernimmt die Rolle einer Tagesmutter.