Réseau 55+ „Vermehren: die Herausforderung“

Das Konzept
Sich der Herausforderung stellen
Eine neue Lebensphase beginnt! Nein, Du kann sie nicht umgehen... Aber sei getrost, denn das Älterwerden ist keine Katastrophe. Ganz im Gegenteil, dieser dritte Lebensabschnitt soll die Krönung unseres Lebens werden.
Es ist Gottes Plan für uns: „Die gepflanzt sind im Hause des Herrn, werden grünen in den Vorhöfen unseres Gottes. Noch im Greisenalter gedeihen sie, sie sind kraftvoll und grün, um zu verkünden, dass der Herr gerecht ist. Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm." Psalm 92, 13-15
Die Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen wollen ist:Seinen Plan für unser Leben erkennen, uns darauf vorbereiten, damit wir Ihm besser dienen können, uns richtig orientieren und engagieren!
Eher sein als tun
In Christus zu bleiben, darin besteht das Geheimnis eines fruchtbaren Lebens. Eine intakte und dauerhafte Gemeinschaft mit Ihm aufrechterhalten.
Welche Art von Früchten würde der Vater gerne in unseren Leben sehen? Sind es nicht die Merkmale und Handlungsweisen seines Sohnes und Sein Wirken durch uns?
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. Hierin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet. Ihr habt nicht mich erwählt, sonder ich habe euch erwählt und euch gesetzt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe. “ Johannes 15, 5,7,8 und 16
Unsere Gemeinschaft mit Christus vertiefen, die richtigen Prioritäten für unser Leben stellen, Hindernisse erkennen und sie überwinden, uns senden lassen, und in seiner Gnade unsere Kraft schöpfen.
Dienen
Gott schult seine Kinder ein Leben lang...
„Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen." Epheser 2, 10
Jeder Jünger hat eine Berufung. Wir sind geschaffen, errettet, ausgerüstet worden für ein Werk, das Gott für uns vorbereitet hat. Dieses endet nicht mit dem Beginn des Ruhestandes, ganz im Gegenteil! Aber es kann eine ganz andere Dimension annehmen.
Während unseres Lebens haben wir Schätze an Wissen, Fertigkeiten, professionelle Kompetenzen, Lebensweisheit angesammelt. Aber auch geistliche Fähigkeiten und Erfahrungen durch eine enge Gemeinschaft mit dem Herrn. Wir möchten diese „Gaben“ nicht vergraben, sondern sie vielmehr für den Herrn investieren, im Rahmen der lokalen Gemeinde und im Werk des Herrn ganz allgemein, im In- und Ausland. Wir möchten uns untereinander absprechen, die Bedürfnisse und neuen Herausforderungen erkennen, uns angesprochen fühlen und handeln.
Die neue Generation ermutigen, ihre Verantwortung zu übernehmen
Wie die Leviten, 50+, kommen wir in eine Phase, in der wir lernen müssen, anderen Platz zu machen. Die neue Generation von Dienern wird ihre Verantwortung nur dann wahrnehmen, wenn wir sie ihnen übergeben. Wir haben von Natur aus die Tendenz, alles kontrollieren zu wollen, wir klammern uns an einen Titel, eine Position, eine Aufgabe. Der Herr hat uns ein anderes Beispiel hinterlassen. Wir wollen sie ermutigen, sie stützen, ihnen als eventuelle Berater zur Seite stehen, ihnen auch das Recht eingestehen, Fehler machen zu dürfen.
Es ist uns ein Anliegen, diese ergänzende und harmonische Zusammenarbeit zwischen den Generationen zu fördern.
Wir wollen nicht vergessen: Mann kann eine Verantwortung abgeben ohne dabei den Dienst, den uns der Herr anvertraut hat, aufzugeben...
Als Samuel sein Amt als Richter niederlegte, sagte er: „Auch was mich betrifft - fern sei es von mir -, dass ich mich an dem Herrn versündige und aufhören sollte, für euch zu bitten; sondern ich will euch den guten und richtigen Weg lehren." 1. Samuel 12, 23
Wir möchten diejenigen ermutigen, die an Schwachheit zunehmen. Wir möchten uns mit ihnen identifizieren, sie begleiten und ihnen bis zum Ende unsere Liebe und herzliche Verbundenheit zum Ausdruck bringen.
Das Evangelium verkündigen
„Ich will kommen mit den Machttaten des Herrn HERRN. Ich will preisen deine Gerechtigkeit, dich allein. Gott! Du hast mich unterwiesen von meiner Jugend an, und bis hierher verkündige ich deine Wundertaten. Und auch bis zum Alter und bis zum Greisentum verlaß mich nicht, o Gott, bis ich verkündige deinen Arm dem künftigen Geschlecht, allen, die da kommen werden, deine Macht." Psalm 71, 16-18
Wir haben das wertvollste Gut erhalten. Wie verwalten wir es? Was hinterlassen wir unseren Kindern, unseren Erben? Ein Haus, Reichtümer, die nur vergehen, oder das Zeugnis der Errettung in Jesus-Christus?
Wir möchten die Evangelisationsarbeit in Frankreich fortsetzten, unsere Generation mit dem Evangelium erreichen und sie zu Jesus Christus führen. Der Herr spricht zu ihnen, durch die Erfahrungen und Schwierigkeiten, die sie in ihrem Leben erfahren haben. Ihre Träume sind nicht in Erfüllung gegangen. Sie haben den Sinn ihres Lebens noch nicht gefunden. Sie sind sich jetzt noch mehr bewusst, wie schnell die Zeit vergeht, wie kurz ihr Leben ist. Wo werden sie die Ewigkeit verbringen? Unsere Aufgabe ist es, ihnen die Antworten zu bringen. Senioren dürfte es vielleicht einfacher fallen, die Aufmerksamkeit anderer Senioren zu gewinnen.
- Wir möchten dies bis zum Ende hin tun...
- ...und unsere Kraft in Seiner Gnade schöpfen. Sie ist mächtig und wird uns genügen!
Unsere Kräfte vereinen
Das ist das Ziel des Réseau 55+. Wir möchten keine komplizierte, zusätzliche Struktur schaffen, sondern eine konkrete und solidarische Gemeinschaft unter Geschwistern fördern. Ein Beziehungsnetz von Männern und Frauen aufbauen und fördern, die dasselbe Anliegen haben und bereit sind, sich dort einzubringen, wo der Herr sie hingestellt hat.
Gemeinsam mit diesen „Multiplikatoren“ möchten wir die echten Bedürfnisse erkennen, unsere Ziele festlegen, unsere Vorgehensweise definieren. Wir möchten uns regelmäßig treffen zum Erfahrungsaustausch, zum gemeinsamen Gebet für unser Land, und uns gegenseitig anspornen, Ihn im Mittelpunkt unseres Lebens zu haben!
Wenn Sie dieses Projekt interessiert, wenn Sie uns zu diesem Thema etwas mitteilen wollen, Ideen haben, wenn Sie über die Entwicklung dieses Projektes auf dem Laufenden gehalten werden möchten, schreiben Sie bitte an ne.kessely@francepourchrist.fr